Veranstaltungsprogramm 2009
Die Vortragsreihe 2009 ging mit der Veranstaltung im November erfolgreich zu Ende. Es ist den Initiatoren des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen gelungen, namhafte Referenten zu gewinnen, die über das Jahr verteilt in acht Fachvorträgen zu stiftungsrelevanten Themen informierten.
Zielsetzung des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen ist die Qualifizierung von Projektpartnern und Projekten, die Information und Motivierung potenzieller Stifter sowie die intensivere Vernetzung von Stiftungen, Sponsoren und Großspendern. Engagierte Bürger des Braunschweiger Landes sollen hier zielgerichtete Unterstützung für ihr Engagement erfahren. Dazu trägt diese Vortragsreihe bei.
Rückblick
Die Serie an Fachvorträgen im Jahr 2009 ging mit dem Vortrag "Unternehmen engagieren sich - die Öffentliche Versicherung Braunschweig und BS ENERGY berichten über ihre gesellschaftliche Verantwortung in der Region" im November zu Ende. Svenja Bröckling aus dem Reputationsmanagement der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und Annette Schütz, Leiterin Unternehmenskommunikation von BS ENERGY referierten am 24. November 2009 über das umfangreiche Engagement der beiden Unternehmen. Veranstaltungsort war wie üblich der große Saal im Haus der Braunschweigischen Stiftungen.
Am 8. Oktober 2009 fand ein weiterer Vortrag im Haus der Braunschweigischen Stiftungen statt: Rechtsanwalt Michael Redbrake aus Hannover referierte zum Thema "Stiftungsgründung - Alternativen zur rechtlich selbstständigen Stiftung". Michael Redbrake ist nach fünfjähriger Tätigkeit in der Finanzverwaltung NRW und dem Studium der Rechtswissenschaften als Fachanwalt tätig. Seit 2008 ist er Leiter des Bereichs HealthCare NonProfit Foundations der PricewaterhouseCoopers AG am Standort Hannover.
Am 10. September 2009 um 17.00 Uhr sprach Dr. Stefan Stolte über "Stiftung, Treuhand, Stiftungsverein, Stiftungs-GmbH oder Stiftungs-AG: Über die Rolle der Rechtsformenwahl bei der Institutionalisierung von gemeinnützigem Engagement". Der Jurist Dr. Stefan Stolte leitet seit 2005 den Bereich Personal, Recht und Grundsatzfragen beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Essen. Darüber hinaus ist er Dozent für Stiftungsrecht an der ebs - european business school in Oestrich-Winkel sowie an der Deutschen Stiftungsakademie Berlin. Dr. Stolpe ist außerdem Mitglied der Expertengruppe "Fundraising by universities from philanthropic sources" der EU-Kommission und im Legal Committee des efc - european foundation center Brüssel.
Am 18. Juni 2009, 17.00 Uhr informierte zum Thema "Stiftungen führen: Privates Engagement zwischen Profilierung, Kooperation und Wirkung" Stefan Nährlich. Stefan Nährlich ist Wirtschaftswissenschaftler und Geschäftsführer von Aktive Bürgerschaft, dem Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der Volksbanken Raiffeisenbanken in Berlin. Er lehrt an der Universität Münster im Studiengang "Nonprofit Management und Governance" und ist Mitglied des Beirates von Glocalist Medien, Zeitschrift für Wirtschaftsethik.
Am 14. Mai 2009 beleuchtete Professor Dr. Ulrich Burgard von der Universität Magedeburg das wichtige Thema "Haftungsfragen in Stiftungen". Professor Burgard ist seit Februar 2008 Mitglied des Börsenrats der Börse Berlin, seit 2007 Direktor des Forschungszentrums für Sparkassenentwicklung und seit Sommersemester 2003 C4-Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschsftsrecht, Law and Economics an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Am 21. April 2009 ging es um die Evaluation sektorenübergreifender, kooperativer Projekte. Stephan Koch, UPJ Mainz (Bundesinitiative "Unternehmen: Partner der Jugend" e.V. mit Hauptsitz in Berlin; www.upj-online.de) nahm die Besucher mit auf eine Reise in Welt der immer wichtiger werdenden Projektevaluation, also der Erfolgskontrolle. Im Anschluss an seine Ausführungen entwickelte sich wieder einmal eine rege Diskussion, die aufzeigte, wie hetrogen sich der Umgang mit diesem Themenkomplex gestaltet.
Am 26. März 2009 informierte Dr. Hans Fleisch über "Erfolgsstrategien für Stiftungen". Herr Dr. Hans Fleisch ist seit 2005 Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Er ist außerdem Geschäftsführer der Deutschen StiftungsAkademie sowie ehrenamtlich engagiert in Stiftungen und Vereinen, wie bspw. der CinemaxX-Stiftung. Darüber hinaus wurde er 2007 von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zum "Beauftragten ZivilEngagement" eingesetzt.
Am 5. Februar 2009 informierten Juliane Raddy und Alexander Gieß von der studentischen Unternehmensberatung Consult One um 17.00 Uhr über "Unternehmensberatungen und Stiftungen, Zusammenarbeit leicht gemacht". Beide Referenten sind studentische Berater und Mitglieder des Consult One e.V.. Als erste studentische Unternehmensberatung im Großraum Braunschweig wurde Consult One im Juli 2002 gegründet und ist seit 2004 Mitglied im Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e. V. (BDSU). An diesem Abend gab es einen kurzen Rückblick über die bisherige Zusammenarbeit von Consult One mit Stiftungen, wobei der Schwerpunkt auf der Produktivität solcher Kooperationen lag. Zusätzlich wurden Beispiele genannt, wie Stiftungen bei speziellen Problemstellungen durch kreative Ansätze und mit externer Unterstützung kostenschonend zu Lösungen kommen können.
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