Veranstaltungsprogramm
Zielsetzung des Hauses der Braunschweigischen Stiftungen ist die Qualifizierung von Projektpartnern und Projekten, die Information und Motivierung potenzieller Stifter sowie die intensivere Vernetzung von Stiftungen, Sponsoren und Großspendern. Engagierte Bürger des Braunschweiger Landes sollen hier zielgerichtete Unterstützung für ihr Engagement erfahren.
Für die Fachvorträge zu stiftungsrelevanten Themen konnten namhafte Referenten gewonnen werden, die gerne (und ehrenamtlich) ihr Fachwissen an Stifter und Stiftungen, Projektpartner, bürgerschaftliche Interessierte, Medien und die interessierte Öffentlichkeit weitergeben.
Rückblick 2011
Am Donnerstag, 8. Dezember 2011 war wieder Zeit für ein gemütliches Weihnachtstreffen. Stiftungsmitarbeiter waren zu einem regen Austausch in ins Haus der Braunschweigischen Stiftungen eingeladen. Das Treffen diente zur Stärkung des Stiftungsnetzwerkes im Braunschweiger Land. Die Teilnehmer erwartete ein Nachmittag mit interessanten Gesprächen und kleinen Überraschungen.
Am Donnerstag, 17. November 2011 waren Joachim Wrensch, Geschäftsführer der Buchhandlung Graff, und Thorsten Sponholz, Betriebssprecher der Siemens AG am Standort Braunschweig im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zu Gast. Sie berichteten unter dem Titel "Unternehmen engagieren sich" über gelebte gesellschaftliche Verantwortung in der Region und überraschten die Besucher mit der Vielfalt der Aktivitäten im Bereich Social Responsibility der Unternehmen.
Am 13. Oktober 2011 informierte Karin Heidemann-Thien, Mitglied des Vorstands der Bürgerstiftung Braunschweig über verschiedene Aktionen, mit denen die Bürgergstiftung besondere Aufmerksamkeit über die Grenzen Braunschweigs hinweg gewonnen hat. Schon der Titel "Essen und Trinken geht immer! Öffentlichkeitsarbeit mit allen Sinnen." machte neugierig. Bürger Brunch, Kunstauktion und Lichtparcours - wie es gelang und immer wieder gelingt, Menschen zu motivieren und zu aktivieren und für die Belange der Bürgerstiftung zu sensibilisieren.
Zum Thema "Vermögensanlagen und Kapitalanlagencontrolling für Stiftungen" referierte am 8. September 2011 Oliver Lübbe, Stiftungsmanager (EBS). In Zeiten der Finanzkrise ist es allen besonders deutlich geworden: Geld so anzulegen, dass das Kapital erhalten bleibt, gehört zu den größeren Herausforderungen des Alltags einer Stiftung. Den Vortrag finden Sie in der Rubrik Downloads.
Die Tagesveranstaltung "Regionales Fördergespräch" lockte am 17. Juni 2011 zirka 50 Personen in den Löwenwall um vielfältige Vorträge zum Thema "Fördern" zu erleben. Über Kulturförderung, Förderanträge, Fundraising, regionale Kulturförderung referierten Gerd Dallmann und Dr. Elke Flake von der LAGS, Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen, Marc Rosenfeld, CSR- und Marketingberater für Non-Profit-Organisationen, Charity Consulting Berlin u. a. Einzelne Vorträge der Veranstaltung finden Sie in der Rubrik Downloads.
Am 19. Mai 2011 fand unter dem Titel "Risiko Ehrenamt - wer haftet" eine Informationsveranstaltung statt. Die heutige Gesellschaft ist auf bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkiet angewiesen. Doch wie sind die Engagierten versichert? Wer ist dafür zuständig und welche Varianten gibt es? Dazu referierte Uwe Schäfer, Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.
In der Aprilveranstaltung konnten sich auch in diesem Jahr zwei "neue Stiftungen" vorstellen. Es waren dies die Lessing-Theater-Stiftung Wolfenbüttel und die Maximilian-Garzmann-Stiftung in Braunschweig (Unterstützung bedürftiger Schüler, Anschaffung von Lehr- und Fördermitteln sowie Förderung wissenschaftlichen Arbeitens am Wilhelm-Gymnasium Braunschweig). Unsere Gäste, Herr Garzmann und Frau Hillebrand, berichteten im Rahmen eines moderierten Gespräches, wie ihre jeweilige Stiftungsidee entstanden ist, was bis zur Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht zu tun war und über die Programmatik und Ziele der beiden Stiftungen.
Über "Aktuelle Probleme des Gemeinnützigkeitsrechts" referierte am Donnerstag, 17. März, Herr Professor Dr. Rainer Hüttemann, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Steuerrecht der Universität Bonn und Mitglied des Vorstands des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Die Unsicherheit im Umgang mit dem Gemeinnützigkeitsrecht hat sich im Alltag von Non-Profit-Organisationen durch sich ändernde Rechtssprechung teilweise erhöht. Was aktuell zu dieser Unsicherheit führt, wurde an diesem Abend besprochen.
Am Donnerstag, den 17. Februar, referierte Andreas Tronnier, Managementtrainer, Rhetoriklehrer und Coach, eindrucksvoll zum Thema "Rhetorik: Überzeugend vortragen und wirkungsvoll präsentieren" und überzeugte die Teilnehmer, dass rhetorische und fachlich überzeugende Präsentation oder mitreißende Reden kein Wunderwerk oder dem Redner genetisch vorgegeben sind. Inhalte der Veranstaltung waren Stimmeinsatz, Atemtechnik und Körpersprache sowie Redevorbereitung.
Rückblick 2010
Am Donnerstag, den 9. Dezember 2010 gab es Gelegenheit zum Austausch unter Stiftungsmitarbeitern. Der Einladung zum"Stiftungsnetzwerk-Weihnachtstreffen" sind viele gefolgt und in gemütlich-weihnachtlichem Rahmen war Raum für Begegnung, interessante Gespräche und entspanntes Beisammensein.
Am Mittwoch, den 10. November 2010 vermittelte Claudia Gorille, Journalistin, Basiswissen zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. Unter dem Titel "Aktion, Faltblatt oder mailing? - Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit für Non-Profit-Organisationen" wurden an diesem Abend Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit mit Vor- und Nachteilen vorgestellt sowie über deren Relevanz für den Alltag von Non-Profit-Organisationen mit den Teilnehmern im Gespräch diskutiert. Eine Zusammenfassung finden Sie im Bereich Download.
Am 14. Oktober 2010, um 17.00 Uhr referierte Jens-Martin Müller, Steuerberater, zum Thema "Hilfe für die tägliche Praxis: Datev Buchhaltungssoftware für den Non Profit Bereich". Herr Müller unterstützt gemeinnützige Organisationen bei der Einrichtung ihrer Buchhaltung mit Datev. Den Vortrag und Informationen über Datev allgemein finden Sie im Bereich Download.
Am Donnerstag, den 23. September 2010 referierte Jan Sobotta, Rechtsanwalt der Kanzlei Feddersen, Heuer & Partner zum Thema "Wer mit wem - und vor allem wie? Kooperationsformen im gemeinnützigen Bereich". Die Arbeit von Stiftungen und gemeinnützigen Akteuren wird effektiver, wenn sie miteinander kooperieren. Kooperationen zu schließen will aber gut vorbereitet sein. Jan Sobotta beleuchtete dabei insbesondere die rechtlichen Aspekte von Kooperationsformen.
In Kooperation mit der LAGS (Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur) fand am 11. Juni 2010 ein "Regionales Kulturgespräch" statt. Ziel dieser Tagesveranstaltung war die Vermittlung von praktischem Wissen zur Arbeit im Kulturbereich zu Themen wie Fördermöglichkeiten, Gebühren, Abgaben und Aufwandsentschädigungen für Kulturschaffende. Zudem stellen sich an diesem Tag verschiedene Stiftungen vor. Die Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel und die Landesmusikakademie, Wolfenbüttel geben Einblick in die Praxis. Referenten waren neben anderen Dr. Elke Flake und Klaus Thorwesten von der LAGS. Die Vorträge von Frau Dr. Flake finden Sie als PDF-Dateien im Bereich Download.
Zum Thema "Freiwilligenagentur und: Wie man eine ELFE werden kann" referierten am 20. Mai 2010 Oliver Ding, Leiter der Freiwilligenagentur Braunschweig, und Marion Thomsen, ausgebildete Elfe. Die Ausbildung zur Elfe (Engagement-Lotse für Ehrenamtliche) qualifiziert die Teilnehmer dazu, in ihrer Kommune eine Mentoren- und Multiplikationsfunktion für bürgerschaftliches Engagement zu übernehmen. Elfen initiieren Projekte, beraten und unterstützen Gemeinden und Kommunen im Bereich bürgerschaftliches Engagement und sind gern an Neugründungen von Freiwilligenagenturen oder -zentren und vielen weiteren Aktivitäten beteiligt.
Am 15. April 2010 war Dr. Lothar Stempin, Direktor des Diakonischen Werkes der evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig, im Haus der Braunschweigischen Stiftungen zu Gast. Der Titel seines Vortrags lautete: "Kraft zum Guten - soziale Energiegewinnung im Spannungsfeld von ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen".
Unter dem Titel "Neue Stiftungen aus dem Braunschweiger Land" präsentierten sich am 18. März 2010 die "Stiftung zur Förderung der Musikkultur in der Region Braunschweig" und die Stiftung der Volkswagen Financial Services AG "Unsere Kinder in Braunschweig". Karl Ludwig Schumacher stellte den Stiftungszweck und erste Projekte der "Stiftung zur Förderung der Musikkultur in der Region Braunschweig" vor, und Barbara Rupprecht berichtete über das Engagement der Stiftung "Unsere Kinder in Braunschweig", die nachhaltig gezielte Projekte an Braunschweiger Kindergärten und Schulen unterstützt.
Die Vortragsreihe 2010 begann am 18. Februar 2010 mit einem Vortrag zum Thema "Grundlagen des Fundraising" von Herrn Marc Rosenfeld, Charity Consulting Berlin. Sie finden diesen Vortrag als PDF-Datei im Bereich Download.
Rückblick 2009
Die Serie an Fachvorträgen im Jahr 2009 ging mit dem Vortrag "Unternehmen engagieren sich - die Öffentliche Versicherung Braunschweig und BS ENERGY berichten über ihre gesellschaftliche Verantwortung in der Region" im November zu Ende. Svenja Bröckling aus dem Reputationsmanagement der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und Annette Schütz, Leiterin Unternehmenskommunikation von BS ENERGY referierten am 24. November 2009 über das umfangreiche Engagement der beiden Unternehmen. Veranstaltungsort war wie üblich der große Saal im Haus der Braunschweigischen Stiftungen.
Am 8. Oktober 2009 fand ein weiterer Vortrag im Haus der Braunschweigischen Stiftungen statt: Rechtsanwalt Michael Redbrake aus Hannover referierte zum Thema "Stiftungsgründung - Alternativen zur rechtlich selbstständigen Stiftung". Michael Redbrake ist nach fünfjähriger Tätigkeit in der Finanzverwaltung NRW und dem Studium der Rechtswissenschaften als Fachanwalt tätig. Seit 2008 ist er Leiter des Bereichs HealthCare NonProfit Foundations der PricewaterhouseCoopers AG am Standort Hannover.
Am 10. September 2009 um 17.00 Uhr sprach Dr. Stefan Stolte über "Stiftung, Treuhand, Stiftungsverein, Stiftungs-GmbH oder Stiftungs-AG: Über die Rolle der Rechtsformenwahl bei der Institutionalisierung von gemeinnützigem Engagement". Der Jurist Dr. Stefan Stolte leitet seit 2005 den Bereich Personal, Recht und Grundsatzfragen beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Essen. Darüber hinaus ist er Dozent für Stiftungsrecht an der ebs - european business school in Oestrich-Winkel sowie an der Deutschen Stiftungsakademie Berlin. Dr. Stolpe ist außerdem Mitglied der Expertengruppe "Fundraising by universities from philanthropic sources" der EU-Kommission und im Legal Committee des efc - european foundation center Brüssel.
Am 18. Juni 2009, 17.00 Uhr informierte zum Thema "Stiftungen führen: Privates Engagement zwischen Profilierung, Kooperation und Wirkung" Stefan Nährlich. Stefan Nährlich ist Wirtschaftswissenschaftler und Geschäftsführer von Aktive Bürgerschaft, dem Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der Volksbanken Raiffeisenbanken in Berlin. Er lehrt an der Universität Münster im Studiengang "Nonprofit Management und Governance" und ist Mitglied des Beirates von Glocalist Medien, Zeitschrift für Wirtschaftsethik.
Am 14. Mai 2009 beleuchtete Professor Dr. Ulrich Burgard von der Universität Magedeburg das wichtige Thema "Haftungsfragen in Stiftungen". Professor Burgard ist seit Februar 2008 Mitglied des Börsenrats der Börse Berlin, seit 2007 Direktor des Forschungszentrums für Sparkassenentwicklung und seit Sommersemester 2003 C4-Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschsftsrecht, Law and Economics an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Am 21. April 2009 ging es um die Evaluation sektorenübergreifender, kooperativer Projekte. Stephan Koch, UPJ Mainz (Bundesinitiative "Unternehmen: Partner der Jugend" e.V. mit Hauptsitz in Berlin; www.upj-online.de) nahm die Besucher mit auf eine Reise in Welt der immer wichtiger werdenden Projektevaluation, also der Erfolgskontrolle. Im Anschluss an seine Ausführungen entwickelte sich wieder einmal eine rege Diskussion, die aufzeigte, wie hetrogen sich der Umgang mit diesem Themenkomplex gestaltet.
Am 26. März 2009 informierte Dr. Hans Fleisch über "Erfolgsstrategien für Stiftungen". Herr Dr. Hans Fleisch ist seit 2005 Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Er ist außerdem Geschäftsführer der Deutschen StiftungsAkademie sowie ehrenamtlich engagiert in Stiftungen und Vereinen, wie bspw. der CinemaxX-Stiftung. Darüber hinaus wurde er 2007 von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zum "Beauftragten ZivilEngagement" eingesetzt. Den Vortrag finden Sie in der Rubrik Download.
Am 5. Februar 2009 informierten Juliane Raddy und Alexander Gieß von der studentischen Unternehmensberatung Consult One um 17.00 Uhr über "Unternehmensberatungen und Stiftungen, Zusammenarbeit leicht gemacht". Beide Referenten sind studentische Berater und Mitglieder des Consult One e.V.. Als erste studentische Unternehmensberatung im Großraum Braunschweig wurde Consult One im Juli 2002 gegründet und ist seit 2004 Mitglied im Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e. V. (BDSU). An diesem Abend gab es einen kurzen Rückblick über die bisherige Zusammenarbeit von Consult One mit Stiftungen, wobei der Schwerpunkt auf der Produktivität solcher Kooperationen lag. Zusätzlich wurden Beispiele genannt, wie Stiftungen bei speziellen Problemstellungen durch kreative Ansätze und mit externer Unterstützung kostenschonend zu Lösungen kommen können.